Seit Ende
2005 gibt es zwischen dem Gymnasium Lycée Kpele Nord Agbanon
und unserer Schule eine Partnerschaft, bzw. Patenschaft.
Wie
kam es dazu?
Der
Wunsch nach Engagement in einem Entwicklungsland kam aus der Schülerschaft.
Über den Viersener Verein Aktionsgemeinschaft Westafrika (AWA) und
dessen Vorsitzende Marina Hammes entstand ein Kontakt zu der Schule in
Togo. Die Schulkonferenz beschloss, das Gymnasium zu unterstützen.
Seitdem engagiert sich eine Projektgruppe aus Schülern, Lehrern (derzeit
Frau Kroth und Herr Zimmermann) und Eltern und organisiert den Togo-Tag
u. ä.
AWA?
AWA bedeutet
Aktionsgemeinschft-Viersen-West-Afrika (Link s. Kopfzeile). Sie unterstützt
seit über 25 Jahren Projekte in Togo und Benin. Die AWA vermittelt
Patenschaften, betreut und initiiert Vorhaben zum Bau von Schulen
und Krankenstationen sowie zur Erschaffung von Arbeitsplätzen.
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Auf
dem Bild ist Hans Linken, der 1. Vorsitzende der AWA, zusammen
mit dem Lehrerkollegium des Gymnasiums Lycée Kpele Nord
(Agbanon) zu sehen. Darunter auch der Deutschlehrer (3. von
Links)
Fotos:
Januar 2007
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Togo?
Togo ist
ein Staat in Westafrika, am Golf von Guinea gelegen, und grenzt an Ghana,
Benin und Burkina Faso. Von 1884 bis zum Ersten Weltkrieg war das Gebiet
Togos deutsche, danach französische Kolonie. Togo
ist mit einer Landesfläche von 56.785 km² der viertkleinste
Staat Afrikas (Weltrang 126). Er hat knapp 6.000.000 Einwohner. In der
Landeshauptstadt Lomé leben etwa 750.000 Bürger.
Kontakt
zwischen den Schulen?
Seit mehreren Monaten gibt es bereits einen Briefkontakt
zwischen einigen Schülerinnen und Schülern. Die Landessprache
ist zwar Französisch, es wird aber auch Deutsch unterrichtet. Die
Briefkontakte sind ein erstes Resultat der Partnerschaft. Wir bekamen
zum Beispiel bereits eine selbst genähte togolesische Flagge, sowie
Perlenkettchen in den Nationalfarben geschenkt.
Was sind die Ziele des Projekts?
Von
der Partnerschaft zwischen den Schulen profitieren sowohl deutsche,
als auch togolesische Schüler. Der Kontakt ermöglicht einen
interessanten und informativen Austausch über das Leben in Afrika
bzw. Europa.
Natürlich
kann nicht jeder eine persönliche Brieffreundschaft aufbauen.
Wer jedoch unter den Eltern, Schülern, Lehrern Ideen oder Vorschläge
hat, kann sich gerne für das Projekt engagieren. (Im letzten
Schuljahr gestaltete eine kleine Gruppe von Schülern aus verschiedenen
Jahrgängen beispielsweise Fotobücher, in denen sie unsere
Schule vorstellten.)
Mit den
Spenden, die u.a. am Elternsprechtag beigesteuert wurden, wird eine
togolesische Schreinerwerkstatt beauftragt, Schultische und Bänke
herzustellen, da diese ständig von Termiten zerfressen werden.
Durch den Arbeitsauftrag profitieren so auch die Handwerker und deren
Familien von der Schulpartnerschaft.
Luisa-Lisanne
Forck, Anne Kroth, Bilder z. T. von Katja Poxleitner-Beckers (2011)