Togo-Projekt
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[Schulpartnerschaft] [Besuch im Januar 2010] [AWA]

Worum geht es?
 

Seit Ende 2005 gibt es zwischen dem Gymnasium Lycée Kpele Nord Agbanon und unserer Schule eine Partnerschaft, bzw. Patenschaft.


Wie kam es dazu?

 

Der Wunsch nach Engagement in einem Entwicklungsland kam aus der Schülerschaft. Über den Viersener Verein Aktionsgemeinschaft Westafrika (AWA) und dessen Vorsitzende Marina Hammes entstand ein Kontakt zu der Schule in Togo. Die Schulkonferenz beschloss, das Gymnasium zu unterstützen. Seitdem engagiert sich eine Projektgruppe aus Schülern, Lehrern (derzeit Frau Kroth und Herr Zimmermann) und Eltern und organisiert den Togo-Tag u. ä.


AWA?

 

AWA bedeutet Aktionsgemeinschft-Viersen-West-Afrika (Link s. Kopfzeile). Sie unterstützt seit über 25 Jahren Projekte in Togo und Benin. Die AWA vermittelt Patenschaften, betreut und initiiert Vorhaben  zum Bau von Schulen und Krankenstationen sowie zur Erschaffung von Arbeitsplätzen.


Auf dem Bild ist Hans Linken, der 1. Vorsitzende der AWA, zusammen mit dem Lehrerkollegium des Gymnasiums Lycée Kpele Nord (Agbanon) zu sehen. Darunter auch der Deutschlehrer (3. von Links)

Fotos: Januar 2007

 

Togo?

 

Togo ist ein Staat in Westafrika, am Golf von Guinea gelegen, und grenzt an Ghana, Benin und Burkina Faso. Von 1884 bis zum Ersten Weltkrieg war das Gebiet Togos deutsche, danach französische Kolonie. Togo ist mit einer Landesfläche von 56.785 km² der viertkleinste Staat Afrikas (Weltrang 126). Er hat knapp 6.000.000 Einwohner. In der Landeshauptstadt Lomé leben etwa 750.000 Bürger.

  

 

Kontakt zwischen den Schulen?

Seit mehreren Monaten gibt es bereits einen Briefkontakt zwischen einigen Schülerinnen und Schülern. Die Landessprache ist zwar Französisch, es wird aber auch Deutsch unterrichtet. Die Briefkontakte sind ein erstes Resultat der Partnerschaft. Wir bekamen zum Beispiel bereits eine selbst genähte togolesische Flagge, sowie Perlenkettchen in den Nationalfarben geschenkt.


Was sind die Ziele des Projekts?

 

Von der Partnerschaft zwischen den Schulen profitieren sowohl deutsche, als auch togolesische Schüler. Der Kontakt ermöglicht einen interessanten und informativen Austausch über das Leben in Afrika bzw. Europa.

 

Natürlich kann nicht jeder eine persönliche Brieffreundschaft aufbauen. Wer jedoch unter den Eltern, Schülern, Lehrern Ideen oder Vorschläge hat, kann sich gerne für das Projekt engagieren. (Im letzten Schuljahr gestaltete eine kleine Gruppe von Schülern aus verschiedenen Jahrgängen beispielsweise Fotobücher, in denen sie unsere Schule vorstellten.)

 

Mit den Spenden, die u.a. am Elternsprechtag beigesteuert wurden, wird eine togolesische Schreinerwerkstatt beauftragt, Schultische und Bänke herzustellen, da diese ständig von Termiten zerfressen werden. Durch den Arbeitsauftrag profitieren so auch die Handwerker und deren Familien von der Schulpartnerschaft.

 

 

 

Luisa-Lisanne Forck, Anne Kroth

 

letzte Seitenänderung: 26.1.2007