Juliamengen

 

1.  Was sind das?

Zu jedem Punkt c der Mandelbrotmenge M gehört eine Juliamenge K. Sie enthält alle Punkte z, die bei der Iteration von fc (z) = z² + c nicht nach  ∞ (Unendlich) laufen.

Juliamengen gibt es übrigens nicht nur in der Mandelbrotmenge (man kannte die Juliamenge auch schon viel früher). Es gibt sie auch schon für andere Funktionen (kubisch, quartisch, exponentiell, etc.). 

 

Kc für c = 0

 

 

 

 

 

Kc für c = -1

 

 

 

 

 

 

Kc für c = -0,123 + 0,744i

 

 

 

 

 

 

Kc für c = 0 + 1i

 

Kc für c = 0,4578 - 0,6005i

 

 

2. Selbstähnlichkeit

Wenn man in der Juliamenge Kc für einen bestimmten Parameter c einen bestimmten Punkt Z0 fest legt, so ist die Juliamenge selbstähnlich um Z0. Das heißt, dass sie bei Vergrößerung immer gleich aussieht!

 

Beispiele:

c = - 65/64 ; Z0 = -5/8 oder Z0 = 13/8

c = - 21/16 ; Z0 = -3/4 oder Z0 = 7/4 oder Z0 = -5/4 oder Z0 = 1/4

 

 

 

 

 

 

 

Kc für c = -1 (Prinzip der Selbstähnlichkeit)

(Fortsetzung der Selbstähnlichkeit)

 

(Fortsetzung der Selbstähnlichkeit)

 

und nun Kc für c = -21/16

(Fortsetzung der Selbstähnlichkeit)

Juliamengen sind von Strahlen umgeben.